Kabarett

Donnerstag, 11. Juni 2026,
20.00 Uhr
Claudia Schulz, Matthias Egersdörfer, Andy Maurice Mueller: "Carmen oder Worte, die das Herz berühren"
Matthias Egersdörfer ist eine satirische Instanz. Botschafter und Brandbeschleuniger menschlicher Boshaftigkeiten. Provokant, derb - sensibel und nachdenklich. Ein Künstler, der sich zwischen Literatur und Kleinkunst-Kosmos bewegt. Die "Carmen"-Reihe gehört dazu. Der neue Abend spielt virtuos mit Tabus und Gemeinheiten. Gemeinsam tanzen der cholerische Egers, der quietschvergnügte Nachbar und die bibelfeste Carmen auf einem Minenfeld des schwarzen Humors. Der Zuschauer erlebt an diesem Abend unter anderem eine lustige Teufelsaustreibung, feministischen Biedermeier, brandaktuelle Witze über Testosteron und einen Blick hinter die Kulissen von reichlich übergeschnappten Food-Bloggern. Und es geht um Carmens Wunsch, Hikikomori zu werden. So werden in Japan Einsiedler genannt, die sich komplett aus der Sozialisation zurückziehen..

Freitag, 12. Juni 2026
18.00 Uhr
Frühbucherrabatt:
Hans Well & Wellbappn: Neues aus Zankenhausen (Musikkabarett)
Treffen Jugendwahn und Altersstarrsinn aufeinander, nennt man das unter Umständen Generationenmodell. Oder Wellbappn-Wellness. Hans Well aus Zankenhausen, Texter der Biermösl Blosn und für Gerhard Polt, ewig junger Kommentator des Zeitgeschehens (unter anderem für die Süddeutsche Zeitung), hat seine bayerische Spottlust seiner ältesten Tochter Sarah Well vererbt, die singend und multiinstrumental spielend (Bratsche, Saxophon, Akkordeon, Ukulele) in bester Tradition Volksmusik-Spott einstreut. „Wellbappn“ nennt sich das verjüngte Musikkabarett-Trio, das aktuell komplettiert wird durch den „schwäbischen Exilanten“ und Hackbrett-Virtuosen Komalé Akakpo. Mit 20 Instrumenten und noch mehr Satire-Elan sausen die Drei die Schieflagen des Daseins hinab, dass es nur so staubt. Very Well!

Samstag, 13. Juni 2026,
19.00 Uhr
Rainald Grebe & Zärtlichkeiten mit Freunden: ein einmaliges Humorgipfeltreffen
n Sachen gesamtdeutscher Humor setzten sie in der Vergangenheit Maßstäbe: Der Musikkabarettist und Liedermacher Rainald Grebe ebenso wie das Comedy-Duo „Die bekannte Band Zärtlichkeiten mit Freunden“. Beim KulturPalast-Festival kommt es nun zum Gipfeltreffen dieser schelmischen Großkünstler. Der „gemischte Abend“ dürfte denn auch ein vogelwilde Gipfeltreffen werden, voller Lebenslust und Laune auf beiden Seiten der Bühne. Rainald Grebe, von der seltenen Autoimmunkrankheit XXX und Schlaganfällen zur Bühnenabstinenz verdonnert, meldet sich nach. Nach Krankenhaus und Reha meldet er sich zurück. Gemeinsam mit dem Gitarristen Marcus Baumgart präsentiert er Lieder, die so interpretiert bislang nur ein sehr exklusives Publikum kennt – seine Logopädin. Er versucht sich an sein früheres Leben zu erinnern, das wohl ganz gut war, aber die Erinnerung täuscht ja manchmal. „Ich erinnere mich – glaube ich“ nennt er selbstironisch die Auswahl. Ein Konzert unter drei Stunden? Ja, denn Rainald Grebe braucht immer noch Bettruhe! Die Zärtlichen“ ergänzen den wunderbaren Wahnwitz mit Musik-Kasperett der besten Art. Leistungsspott. Jede Lachnummer von ihnen ist es wert, Klassiker-Status zu erlangen.
