Konzerte

Donnerstag, 11. Juni 2026
19.00 Uhr
The Magic Mumble Jumble:
"Better Days"
Bekannt geworden mit ihrem Song „Don’t Forget“, spielen sich The Magic Mumble Jumble seit Jahren in die Herzen eines Publikums, das mehr sucht als nur den nächsten Refrain. Wer einmal bei einer Show des achtköpfigen Ensembles war, spürt sofort: Es geht um Gemeinschaft, um Leichtigkeit – und darum, sich dem Leben nicht nur zu stellen, sondern es auch zu feiern. Mit Musik, die Mut macht, und einem Sound, der verbindet, gilt das niederländische Kollektiv bereits seit als absoluter Live-Geheimtipp. Mit ihrem neuen Album „Better Days“ veröffentlichen The Magic Mumble Jumble ihr bislang rundestes Werk – eine Platte, auf der vieles zusammenkommt: musikalische Offenheit und ein Sound, der so klar, warm und fokussiert klingt wie nie zuvor. Es ist der nächste logische Schritt für eine Band, die lange unter dem Radar lief – und nun bereit ist, größer zu denken. 2026 geht es damit erstmals auf eine ausgedehnte Release-Tour durch Deutschland – mit neuen Songs, auf größeren Bühnen, aber mit derselben Energie. „Dancing ’cause we know we’re beautiful“ – diese Zeile aus der ersten Single „Beautiful“ (VÖ: 20.06.2025) steht nicht zufällig am Anfang dieser Reise. Ein Song über Menschlichkeit, Solidarität und das tiefe Gefühl von Verbundenheit, das entstehen kann, wenn wir aufeinander zugehen. Nicht als Pose, sondern als Haltung. Als Einladung, sich auf das einzulassen, was uns verbindet – und nicht auf das, was uns trennt. Musikalisch präsentiert sich „Beautiful“ als vielstimmige Hymne mit luftigen Harmonien und leuchtenden Bläsern. Ein Song, der sich Zeit nimmt, der wächst, sich öffnet – und in einem Moment voller Licht explodiert. Die Energie: unmittelbar. Die Botschaft: klar. Ein Statement gegen rechte Ausgrenzung und für ein solidarisches Miteinander, das keine Herkunft, keine Sprache und keine Religion braucht – sondern nur ein offenes Herz. Viele der Stücke auf „Better Days“ entstanden im Sommer zuvor auf einem alten Bauernhof in Süddeutschland. Zwischen Schreiben, Stille und Stallgeruch wuchs langsam die Idee für das Album. Produziert wurden die Songs von Robert Stephenson, der zuvor unter anderem mit Mighty Oaks, Fil Bo Riva und Von Wegen Lisbeth gearbeitet hat. „Er hat uns geholfen zu verstehen, was wir schon immer waren – und wie das klingen kann“, sagt Sänger und Songwriter Paul Istance. Die Musik wirkt luftiger als auf den früheren Platten, zugleich aber auch klarer. Die Songs lassen Raum – für mehrstimmige Chöre, Bläser, leise Zwischentöne, aber auch für Themen, die größer sind, als man auf den ersten Blick vermuten würde. The Magic Mumble Jumble beobachten mit ihren Songs eine Welt, die sich immer schneller dreht – und antworten darauf wie eh und je: mit offenen Armen und Musik, die verbindet statt trennt. „Better Days“ ist ihr bislang klarstes und zugleich vielseitigstes Album. Weil hier nicht nur Klänge, sondern auch Haltungen zusammenkommen. Nichts wirkt gewollt oder kalkuliert. Die Songs fließen ineinander, lassen Luft – und erzählen dennoch etwas. Über Gemeinschaft, über Mut, über das, was uns verbindet, wenn vieles gerade auseinanderfällt.
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Freitag, 12. Juni 2026
18.00 Uhr
Hans Well & Wellbappn: Neues aus Zankenhausen (Musikkabarett)
Treffen Jugendwahn und Altersstarrsinn aufeinander, nennt man das unter Umständen Generationenmodell. Oder Wellbappn-Wellness. Hans Well aus Zankenhausen, Texter der Biermösl Blosn und für Gerhard Polt, ewig junger Kommentator des Zeitgeschehens (unter anderem für die Süddeutsche Zeitung), hat seine bayerische Spottlust seiner ältesten Tochter Sarah Well vererbt, die singend und multiinstrumental spielend (Bratsche, Saxophon, Akkordeon, Ukulele) in bester Tradition Volksmusik-Spott einstreut. „Wellbappn“ nennt sich das verjüngte Musikkabarett-Trio, das aktuell komplettiert wird durch den „schwäbischen Exilanten“ und Hackbrett-Virtuosen Komalé Akakpo. Mit 20 Instrumenten und noch mehr Satire-Elan sausen die Drei die Schieflagen des Daseins hinab, dass es nur so staubt. Very Well!

Freitag, 12. Juni 2026
19.00 Uhr
Jahcoustix meets Ami Warning Band (Doublefeature)
Da wartet ein Abend voller positiver Vibes und wärmender Songs auf uns: JAHCOUSTIX, neben Gentlemen und Patrice seit 25 Jahren eine der prägenden Stimmen des German Reggae, trifft beim KulturPalast-Festival auf Ami Warning und ihre Band. In Anwanden wird JAHCOUSTIX, der im Sommer sein zehntes Album "Footprints" veröffentlicht, im Acoustic Duo zu hören sein, einem intensiven Live-Format. Auch bei Ami Warning geht es um die positive Wirkung von Musik, um Wärme, um Seele, um diese besonderen Momente der emotionalen Verletztlichkeit. Irgendwo zwischen Tracy Chapman und Jack Johnson einzuordnen, steht sie für ungefilterte Songs und zu Herzen gehenden Soul, mit schleppenden Beatz und sanftem Kratzen. Nach der Babypause spielt sie wieder einige Festivals. Ein Konzert davon auch bei uns.

Freitag, 12. Juni 2026
21.00 Uhr
Smokestack Lightnin'
- "My Vinyl Resting Place"
Die vier Nürnberger bespielen nun seit vielen Jahren die Bühnen dieser Welt und das mit einer unaufhörlichen Kraft und Leidenschaft, die den Menschen das angestaubte Genre „Country“ wieder mit Sexappeal und Coolness näher bringt. Ist es denn einfach nur Country? Treffender ist der Begriff Americana, denn die Band vereint Einflüsse aus Rhythm ́n ́Blues, Sixties Soul, Country und natürlich Rock ́n Roll. Beim KulturPalast war der Vierer um Sänger und Bassist Bernie Batke schon mit Ärzte-Schlagzeuger Bela B. zu Gast und hat zuletzt das Album „My Vinyl Resting Place“ vorgestellt, das jüngst für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde. Smokestax zelebriert Rootsmusic und kreiert Alternative-Country wie kaum eine weitere deutsche Band; als Live-Ereignis eine Bank!

Samstag, 13. Juni 2026
15.00 Uhr
Mago Masin ist Toni Komisch:
"Endlich gute Kinderlieder"
Der Mann mit dem Struwwelhaar hat Humor, schräge Ideen und beste Unterhaltung im Rucksack. Als „Liedermacher mit Peter-Pan-Syndrom“ macht El Mago Masin seit Jahren bundesweit Karriere zwischen Wacken-Festival und Quatsch Comedy Club, „Pufpaffs Happy Hour“ und „3sat Zeltfestival“. Und weil Mago Mssin (auf das „El“ verzichtet er seit einiger Zeit) seine kindliche Seite so prächtig kultiviert hat in aberwitzigen und lustigen Liedern, ist es nur folgerichtig, auch gezielt den Nachwuchs zu unterhalten. Da nennt sich Masin dann Toni Komisch, spielt weiter den symapthischen Verwirrten und macht endlich gute Kinderlieder. Das Ergebnis: Der Nürnberger „begeistert mit Mitmach-Songs, die Kindern UND Eltern gefallen“, meinte die Süddeutsche Zeitung..
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Samstag, 13. Juni 2026
18.00 Uhr
The Great Bertholinis -
"The Eye of the Beholder"
Über diese Band wurde viel geschrieben – vieles davon war falsch. Was aber bleibt? Acht Musiker, die sich wieder zusammengefunden haben, um dem schleichenden Niedergang der Livemusik abseits von Großevents und Stadionshows entgegenzutreten. Dabei nutzen sie - gewohnt vielschichtig und detailverliebt – alles, was dem kleinen Orchester zur Verfügung steht: Auf Dutzenden Instrumenten taumeln sie weiter auf Ihrer Suche nach Pop zwischen Indie, Folk, Weltmusik, Bläserpracht und Schlagzeuggewitter. Das Ergebnis ist Musik gewordene Melancholie, aus deren Dekonstruktion tanzbare Euphorie entsteht. Es liegt so vieles im Auge des Betrachters. „The Eye oft he Beholder“ heißt auch das neue Mini-Album, nicht weniger als die Essenz aus 20 Jahren Bandgeschichte. Live ergibt das alte Spielwut mit voller Besetzung.
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Samstag, 13. Juni 2026
21.30 Uhr
Loisach Marci:
Alphorntechno
„Mit der musikalischen Tradition was Geiles machen, sie aber nicht verhunzen“, so umschreibt der gebürtige Partenkirchner seine Ambitionen zwischen Alphorn, Elektrosound und 14 selbstgespielten Instrumenten, die wahl- und wechselweise zum Einsatz kommen. Ohrgängige, rhythmische Klangexperimente auf breiter Bass-Basis. Wirklich festzumachen ist das alles nicht, allzu facettenreich, zu weich, zu wild und zu frech wühlt er ausgiebig und gerne in allen verfügbaren Genres. Laptop und Lederhose, Beatz und Brauchtum, Groove mit Gipfelsturm – wie ein Föhnsturm geht der Loisach Marci über Erwartungshaltungen hinweg. Marcel Engler a.k.a. Loisach Marci beschreitet mit seiner alpinen Kunst zweifelsfrei einen ganz eigenen und neuen musikalischen Weg abseits der Konserve. Sie ist für ihn mehr als Kunst, sie ist ein Lebensgefühl. Ein einzigartiger Sound, im wahrsten, doppelten und allerbesten Sinne UNERHÖRT. Zur (überdachten) Freiluft-Party reist Loisach Marci mit neuem Album an.

Sonntag, 14. Juni 2026
11.00 Uhr
Harmonic Brass:
"Big Trip"
Bitte anschnallen! Im neuen Konzertprogramm von Harmonic Brass wird schnell beschleunigt…von Null auf Staunen sind es wenige Sekunden. Hauptrolle in diesem Programm spielt der Tourbus des Ensembles. Für die Zuhörer werden alle Türen geöffnet. Man wird mitgenommen auf eine sehr spezielle Reise und bekommt herrlich-komische Einblicke in dieses sympathische Quintett. Das alles mit der neuen, spektakulären Musikauswahl von Harmonic Brass. Sie ist der Kraftstoff für ein Reiseerlebnis der besonderen Art. Werke von Edvard Grieg, Karl Jenkins und Händel. Der Bolero von Ravel startet seinen Rhythmus-Motor und italienische Klänge begleiten den Bus in den Süden. Alle einsteigen. Diese Reise werden Sie nie vergessen!

Samstag, 13. Juni 2026,
19.00 Uhr
Rainald Grebe & die bekannte Band Zärtlichkeiten mit Freunden:
"Wir erinnern uns - glauben wir"
In Sachen gesamtdeutscher Humor setzten sie in der Vergangenheit Maßstäbe: Der Musikkabarettist und Liedermacher Rainald Grebe ebenso wie das Comedy-Duo „Die bekannte Band Zärtlichkeiten mit Freunden“. Beim KulturPalast-Festival kommt es nun zum Gipfeltreffen dieser schelmischen Großkünstler. Der „gemischte Abend“ dürfte denn auch ein vogelwilde Gipfeltreffen werden, voller Lebenslust und Laune auf beiden Seiten der Bühne. Rainald Grebe, von der seltenen Autoimmunkrankheit XXX und Schlaganfällen zur Bühnenabstinenz verdonnert, meldet sich nach. Nach Krankenhaus und Reha meldet er sich zurück. Gemeinsam mit dem Gitarristen Marcus Baumgart präsentiert er Lieder, die so interpretiert bislang nur ein sehr exklusives Publikum kennt – seine Logopädin. Er versucht sich an sein früheres Leben zu erinnern, das wohl ganz gut war, aber die Erinnerung täuscht ja manchmal. „Ich erinnere mich – glaube ich“ nennt er selbstironisch die Auswahl. Ein Konzert unter drei Stunden? Ja, denn Rainald Grebe braucht immer noch Bettruhe! Die Zärtlichen“ ergänzen den wunderbaren Wahnwitz mit Musik-Kasperett der besten Art. Leistungsspott. Jede Lachnummer von ihnen ist es wert, Klassiker-Status zu erlangen. - - -

Sonntag, 14. Juni 2026,
16.00 Uhr
Hannes Ringlstetter liest
- und singt (vielleicht)
Der Mann kann nicht nur singen, sondern auch schreiben - und er hat viel zu erzählen. Sei es humorvoll bis ironisch aus seinem Buch „Paris. New York. Alteiselfing. Auf Ochsentour durch die Provinz." oder aber berührend und nachdenklich aus seinem Bestseller „Ein Steinpilz für die Ewigkeit. Mein Abschied vom Vater." Dazwischen Anekdoten und Hintergründe. Dazwischen vielleicht auch ein paar Lieder. Wie es sich stimmungsmäßig so ergibt. Eine seltene wie besondere Bühnenausgabe des niederbayerischen Multikünstlers, Entertainers und Geschichtenerzählers, der nach seiner BR-Talkshow voll durchstartet und große Hallen mit seiner Band und Buddy Stephan Zinner füllt. Bei uns kann man das charmante Naherlebnis mit einem authentischen Original haben.

Sonntag, 14. Juni 2026,
19.30 Uhr
Nagel & Kälberer: "Stimmung"
(Premiere)
Spannende Begegnung zweier Klangmagier - samt Frühbucher-Rabatt für diese Bühnenpremiere: Multiinstrumenalist Martin Kälberer trifft auf den Klangarchitekten Frieder Nagel. Gemeinsam suchen sie die "Stimmung" einer "electric-acoustic experience". Musik als Zustandsbeschreibung, Momentaufnahme eines kollektiven Gefühls, einer Stimmung, die den Raum bestimmt, ihn durchdringt und direkt im Unterbewussten spürbar ist. Nagel und Kälberer sind Spezialisten darin, Musik gestaffelt auf verschiedenen Ebenen zu gestalten, film-ähnliche Klangwolken und Atmosphären bilden den Rahmen, in welchem sich Geräuschkompositionen und instrumentale Melodien abwechseln und die Stimmungen im Raum vor dem inneren Auge der ZuhörerInnen sichtbar machen. STIMMUNG ist eine Erfahrung elektro-akustischer Art, unerhörte Klangwelten, jenseits von Genres und Kategorien, weite Landschaften, pulsierende Grooves, Mut zur Reduktion und Improvisation - kurz: eine besondere Begegnung zweier ungewöhnlicher Musiker und Klangtüftler.

Sonntag, 14. Juni 2026,
19.00 Uhr
Pino Barone Band -
"Il Finale del Festival"
Nur Fliegen ist schöner. Aber gleich dahinter kommen „Volare“, „Azzurro“, „Diamante“ und „Via con me“. All die Lieder, die uns wie die Verheißung des nächsten Italien-Urlaubs erscheinen. Pino Barone ist dafür der beste Reise(ver)führer. Zum Finale des Kulturpalast-Festivals lädt der italienische Sänger und Keyboarder mit seiner vierköpfigen Band zur Somme und Sonne umarmenden „Festa Italiana“ im wärmenden Sog des Italo-Pop. Mit Celentano, Conte, Gianna Nannini, Zucchero, Ramazzotti, Mannarino, Lucio Dalla, Jovannotti und all den anderen meilensteinernen Erinnerungen voller Schmackes und Schmachten. Ein Kurzbesuch beim Lieblingsitaliener – das hilft immer! Wir fliegen. Volare!
